Häufige Kooperationen

Drei sportliche Varianten von Kita & Co

Im Rahmen der Kooperationen von Kita & Co finden in zahlreichen Kooperationsgruppen gemeinsame Sportstunden statt. Teilweise als einmalige Stunden in den Monaten vor der Einschulung oder als regelmäßige Sport-Schulstunde über ein ganzes Jahr, zum Teil als Bewegungstreffs außerhalb der Schul- und Kitazeiten.

Gemeinsamer Sport, Kinder in der Turnhalle
  • Gemeinsame Sportstunde mit Kita-Kindern vor deren Einschulung
    Sport und Bewegungsangebote werden zu einem Element der sozialemotionalen Entwicklung. Kinder vertrauen zunehmend ihren motorischen Fähigkeiten. Sie üben, Regeln zu vereinbaren und sie einzuhalten.
  • Gemeinsamer Sport dauerhaft im Stundenplan
    Die Kita-Kinder lernen Lehrkräfte, Räume, Atmosphäre und Regeln kennen. So wird Schule im Laufe der Monate zur Normalität. Der Übergang fällt dann entsprechend leichter.
  • Eltern machen mit: Bewegungstreff
    Die Eltern stellen das Programm der Bewegungstreffs auf. Sie kümmern sich um Veranstaltungsorte, Routen und Programminhalte – und das mit hoher Verbindlichkeit,regelmäßig.

Beispiel: Eintauchen in die Welt der Buchstaben

Buchstabenwelt

Die Kinder lernen die Buchstaben durch verschiedene Herangehensweisen kennen. Sie schneiden sie aus, sie formen sie aus Knetmasse, sie schreiben Wörter nach und malen ihre Konturen aus, sie stecken sie, puzzeln mit ihnen oder verzieren Buchstabenplätzchen, die Karola Schäftertöns-Meiwald, Lehrerin der Hans-Schwarze-Grundschule, zu Hause gebacken und mitgebracht hat. Die Kita-Kinder nähern sich den Buchstaben an und bekommen Lust, mit ihnen umzugehen.

Beispiel: Tangram in der Grundschule Hunnebrock

Tangram

Tangram ist ein Legespiel, bei dem aus sieben Formen – fünf Dreiecken, einem Quadrat und einem Parallelogramm – Figuren entstehen. Die Formen müssen sich berühren, dürfen sich aber nicht überlappen. Tangram kann ganz schön schwierig sein, logisches Denken ist gefordert.

Schnell arbeiten die Kita- und Schul-Kinder im Team, sie respektieren und helfen sich. Gleichzeitig war es ein für alle interessantes Spiel. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade haben alle Kinder motiviert. Beim logischen Denken sind Kita-Kinder genauso pfiffig wie die Schulkinder.

Schulkinder vermitteln ihr Wissen an die Schulanfänger

Beispiel: Lesestunde und Büroführerschein

Zum Kooperationskalender kann auch gehören, dass Schulkinder ihr Wissen an die Schulanfänger vermitteln. Die Kita-Kinder lernen spontan und zugleich systematisch. Da wird Tesafilm abgerollt, fachgerecht abgerissen und aufgeklebt. Da werden Buntstifte angespitzt. Die Kita-Kinder lernen, ihren eigenen geschriebenen Namen zu erkennen und malen ihn passend in einem Buchstabenfeld aus. Die Lehrkräfte bleiben bei diesem Kooperationsangebot im Hintergrund.